Fukushima und Lebensmittel: Entwarnung und Transparenz
24. March 2011Gleich vorneweg: Wir können in Europa aktuell (bezüglich Radioaktivität) bedenkenlos alle Lebensmittel aus Japan essen. Die Fakten:
- Der Importanteil von Lebensmitteln aus Japan beträgt in Deutschland nur 0,1 Prozent. Typische japanische Lebensmittel wie die Shiitake-Pilze stammen gar nicht aus Japan, sondern wachsen in deutschen Gewächshäusern. Auch das in Deutschland konsumierte Sushi stammt nur selten aus dem Nordpazifik (sagt Spiegel Online).
- Mögliche kontaminierte Lebensmittel können noch gar nicht in Deutschland sein (sagt der Bundesverband der deutschen Fischindustrie) und die Einfuhrkontrollen wurden erhöht (sagt Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner).
- Sojasaucen (der wichtigste Lebensmittel-Import aus Japan) reift in Fässern und ist somit noch mindestens ein Jahr lang unbedenklich (sagt die Verbraucherzentrale Hamburg).
Also erst einmal kein Grund zur Panik oder Angst. Jedoch gibt es auch Meinungen, die langfristig eine Gefahr für uns europäische Verbraucher sehen. Und deswegen könnt Ihr jetzt mit barcoo herausfinden, woher z.B. der Fisch stammt, den Ihr gerade kaufen wollt. Ihr könnt einfach die Fanggebiete-Nummer von der Verpackung eintippen und die entsprechende Info erhalten, ob der Fisch aus dem Nordpazifik stammt. An dieser Stelle sei auch der Hinweis angebracht, dass Ihr mit barcoo natürlich auch prüfen könnt, ob ein Fisch im Bestand bedroht ist oder nicht. Bei japanischer Sojasauce erscheint auch der entsprechende aufklärende Hinweis. Versteht uns bitte nicht falsch. Kauft viele japanische Produkte, um diesem gebeutelten Land zu helfen. Derzeit könnt Ihr aus Gesichtspunkten der Radioaktivität wirklich alle Produkte aus Japan essen. Sollte sich das ändern, erfahrt Ihr es in barcoo (und wahrscheinlich allen Medien da draußen).
Wollen Sie als Produzent von Lebensmitteln in barcoo über Ihre Produkte informieren, wenden Sie sich einfach an uns.
