Alles Amazon oder was?
10. February 2012Der Branchenriese Amazon liefert inzwischen alles, was sich zwischen Schuhen, Windeln, Büchern, Handwerkerzubehör und Apps an Bedürfnissen ergibt.
In den USA ist seit geraumer Zeit eine Diskussion darüber entbrannt, ob Amazon lokale Arbeitsplätze vernichtet und zu einer Einzelhandels-Ödnis führt. Sicherlich ist Deutschland noch ein Stück davon entfernt, aber es lohnt sich, zu untersuchen wie es beim Wettbewerb im Online- und Einzelhandel bei uns aussieht.
Wir haben Verfügbarkeit und Preiswettbewerb für die Top 1000 Scans der Produktkategorie Elektronik analysiert. Neben Lebensmitteln, bei denen sich die Online-Händler noch sehr schwer tun, ist dies unsere erfolgreichste Kategorie.
Das Ergebnis ist überraschend. Zwar ist von der Verfügbarkeit her Amazon Spitzenreiter: Von 1000 Elektronikprodukten waren 867 entweder bei Amazon Marketplace oder sogar direkt bei Amazon.de erhältlich. Den günstigsten Preis konnte Amazon aber nur bei 76 der 1000 Produkte liefern. Auf Platz 2 und 3 fanden sich die Mittelstandshändler getgoods oder notebooksbilliger.de mit 28 und jeweils 26 Produkten.
Im Vergleich zwischen online und lokal können die Händler vor Ort punkten. 54% aller Produkte waren auch vor Ort erhältlich und in 6,6% der Fälle sogar die günstigsten. Damit sind sie fast gleich auf mit dem Online-Handel, bei dem meistens noch Versandkosten fällig werden und Garantieabwicklungen etwas umständlicher sind.
Von Preisdominanz ist Amazon also noch weit entfernt, gute Angebote gibt es überall – gut, dass es die Preisvergleichsfunktion bei barcoo gibt.
Aber Preis ist ja bekanntlich nicht alles: Nur barcoo gibt einem die Möglichkeit, die Händler auch nach Nachhaltigkeit und Fairness auszuwählen und damit auch mit einem guten Gewissen shoppen zu können.


