barcoo unterstützt den Tierschutz beim Einkauf

12. January 2012 von Ronny

Auch dieses Jahr gehörten Parfum- und Kosmetikartikel wieder zu den Top 10 der beliebtesten Weihnachtsgeschenke unter dem Christbaum. Was viele Verbraucher dabei nicht wissen: Obwohl Tierversuche für die Herstellung neuer kosmetischer Inhaltsstoffe seit März 2009 innerhalb der EU verboten sind, müssen noch immer unzählige Tiere für die Überprüfung jener leiden und sterben.

Dies liegt zunächst einmal daran, dass der Verkauf von Kosmetika, welche außerhalb der EU an Tieren getestet wurden, noch bis 2013 gestattet ist. Darüber hinaus gewährt die gesetzliche Regelung ein wichtiges Schlupfloch: Tierversuche, die zur Überprüfung von Rohstoffen durchgeführt werden, sind uneingeschränkt anwendbar, wenn jene nicht nur in Kosmetika, sondern auch in anderen Produkten verarbeitet werden. Dieses Kriterium erfüllen jedoch fast alle Stoffe, da kaum eine Substanz ausschließlich für den kosmetischen Bereich entwickelt wird.

Gemeinsam mit dem Deutschen Tierschutzbund, gocrueltyfree.org und Peta Deutschland unterstützt Euch barcoo ab sofort beim Einkaufen und hilft Euch dabei, einen Beitrag zum Schutz der Tiere zu leisten.

Direkt nach dem Barcode-Scan eines Kosmetikartikels mit der barcoo App könnt Ihr sofort erkennen, ob dieses Produkt von einem Hersteller stammt, der Tierversuche ablehnt. Hierzu verwenden wir Positivlisten der Tierschutzorganisationen, welche Hersteller aufführen, die keine aus toten Tieren hergestellte Inhaltsstoffe verwenden.

barcoo Kampagne "Ohne Tierversuche"

barcoo Kampagne "Ohne Tierversuche"

Da die Positivlisten der Organisationen ständig aktualisiert werden, erhaltet Ihr auch stets die neuesten Informationen. Tierschutz wird bei uns großgeschrieben und wenn Ihr weitere Ideen habt, wie wir diesen noch stärker unterstützen können, freuen wir uns immer über Feedback!

Zur Pressemitteilung

barcoo warnt: Gefährliche und resistente Bakterien im Hähnchenfleisch

11. January 2012 von Tarik

Fast pünktlich ein Jahr nach der Dioxin-Affäre erreicht uns ein neuer Lebensmittelskandal. Laut der Untersuchung des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) befinden sich in jeder zweiten Packung Hähnchenfrischfleisch gefährliche und gegen Antibiotika resistente MRSA- oder ESBL-produzierende Bakterien.

Diese wurden mittels Stichproben in den Produkten der Hersteller Wiesenhof, Sprehe und Stolle gefunden. Untersucht wurden die Proben aus den Fleischpaketen der Supermarktketten Aldi, Lidl, Edeka, REWE und Real in fünf deutschen Großstädten.

barcoo warnt vor Antibiotika im Geflügelfleisch

barcoo warnt vor Antibiotika im Geflügelfleisch

Der BUND betont selber, dass die wenigen Stichproben keine repräsentative Untersuchung darstellen, dennoch zeigt das, wie auch die Nachforschung des Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) im September 2011, dass der inflationäre Einsatz von Antibiotika in der Fleischindustrie ein zunehmendes Problem wird.

Worum geht es hier eigentlich?

Antibiotika kennen wir alle. Sie werden bei Infektionskrankheiten, wie z. B. der Lungenentzündung verschrieben, damit sie die krankheitserregenden Bakterien angreifen und uns heilen. Sie wirken nicht nur beim Menschen, sondern auch bei Tieren und so werden sie bei der Massentierhaltung vorsorglich dem Futter der Hühner beigemischt. Ich betone: vorsorglich. Krank sind die Tiere nicht. Warum macht man das dann? Die Tiere leben auf dem engsten Raum, sind extrem hohen Stress ausgesetzt und werden dann infolge dessen natürlich krank und sterben. Kranke Tier kann der Fleischproduzent nicht gebrauchen, also werden sie im Voraus mit Medikamenten gefüttert.

Jetzt kommt die Evolution ins Spiel und lässt die Bakterien im Körper der Hühner mutieren.

Fleisch mit resistenten Bakterien

Fleisch mit resistenten Bakterien

Sie passen sich an, produzieren dabei selber Waffen gegen das Medikament, wie das ESBL-Enzym, welches bestimmte Antibiotika spaltet und sie damit unschädlich macht. Genau diese Enzyme und auch Bakterien, die die Enzyme produzieren, wurden im Fleisch der Hühner gefunden. Wer das Fleisch isst, es dabei nicht richtig brät und/oder ein schwaches Immunsystem hat (wer war diesen Winter noch nicht krank), erliegt der Gefahr ernsthaft zu erkranken. Dumm nur, dass der Arzt dann auch nicht helfen kann, denn unser einziges Mittel gegen die Keime ist wirkungslos.

Wir finden das höchstbedenklich und haben deswegen eine Seite eingerichtet, die ab sofort und bei jedem Barcode-Scan eines Fleischproduktes oder mittels der Miniguides über das Thema informiert und Ratschläge gibt.

Wir wollen niemandem vorschreiben, was und wie viel er essen soll. Wir hoffen aber, wenn jeder einzelne von Euch mehr darüber weiss, was auf dem Teller liegt, wie sehr die Tiere leiden und womit sie gefüttert werden, dass Ihr dann bewusster Fleisch konsumiert.

Es kann auch nicht schaden, sich etwas ausführlicher über das Thema Massentierhaltung und Antibiotika zu informieren. Entweder auf den Webseiten des BUND bzw. der PETA oder Ihr lest das großartige Buch Tiere Essen von Jonathan Safran Foer, welches wir wärmstens empfehlen.

In Belgien gibt es den sogenannten „Vegetarischen Donnerstag“, ein Tag in der Woche, an dem kein Fleisch auf dem Speiseplan steht. Diese Aktion wollen wir unterstützten, da sie nicht nur Eure Gesundheit fördert, vielmehr ist der Verzicht aufs Fleisch an einem einzigen Tag der Woche ein enormer Beitrag zum Klimaschutz, denn Ihr helft damit, die CO2-Emissionen, die seitens der Massentierhaltungsindustrie produziert werden, zu verringern.

barcoo Rewind 2011 – danke für ein tolles Jahr!

29. December 2011 von Tarik

Es sind nur noch wenige Tage bis zum Jahreswechsel und wir wollen uns bei Euch für das schöne Jahr bedanken und nutzen die Zeit für ein Résumé.

barcoo auf Platz 1 der kostenlosen Apps.

barcoo auf Platz 1 der kostenlosen Apps

2011, was für ein Jahr!

Den Anfang machte der Dioxin-Skandal im Januar. barcoo konnte Euch anhand der Angaben der Verbraucherzentrale Hamburg und der Codes auf den Eiern sagen, ob diese von einem der Höfe kamen, die mit Dioxin belastetes Futter verwendet hatten. Diese Funktion machte barcoo zum sog. Eier-Scanner und katapultierte die App auf Platz 1 der Download-Charts des Apple App Store.

Dieses großartige Feedback haben wir anschließend genutzt, um detailreiche Hintergrundinfos zum Thema Ei anzuzeigen. So könnt Ihr neben vielen anderen interessanten Angaben tatsächlich auf einer Karte erkennen, woher genau das Ei kommt und sogar die Fotos des Stalls und der Hühner sehen.

Im Februar ging es dann weiter mit der Integration von Fairtrade-Details (Fairtrade garantiert, dass ihre Produkte “die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Bauern und Beschäftigen durch Fairtrade-Preise und -Prämien verbessern. Außerdem sind illegale Kinderarbeit und Zwangsarbeit verboten.”) sowie einer Liste von Produkten, in denen auf künstliche Aromastoffe verzichtet wird. Außerdem haben wir die App ein wenig hübscher gemacht ;)

CO2-Informationen zu den Produkten haben wir im April hinzugefügt. In Kooperation mit ecogood zeigen wir bei bestimmten Produktkategorien den CO2-Fußabdruck, damit Ihr z.B. die CO2-Bilanz für Eure morgendliche Tasse Kaffee oder eine Flasche Bier sehen könnt.

Sehr gut kam auch unser Aprilscherz an. Angelehnt an Google Street View haben wir den barcoo Store View präsentiert, der zu einem der besten Aprilscherze 2011 im Netz gekürt wurde.

barcoo Store View

barcoo Store View

Der Mai brachte unsere barcoo App auch auf das iPad und es wurden Informationen über Lebensmittel mit verstecktem Alkohol eingeführt. Für unsere Android-Nutzer haben wir im Juni barcoo labs freigeschaltet, einen gesonderten Bereich, in

Objekterkennung in barcoo

Objekterkennung in barcoo

dem wir neue interessante Funktionalitäten ausprobieren. Gleichzeitig dazu wurde auch die Objekterkennung von Produkten in den barcoo labs aktiviert, mit der es ausreichte, ein Foto von einer Getränkeflasche zu machen, damit das Produkt erkannt werden kann. Der ScanRank, der die meist gescannten Produkte bei barcoo anzeigt, feierte ebenfalls im Juni seine Taufe.

Unseren absoluten TV-Superstar, die Lebensmittel-Ampel, kennt Ihr ja schon. Im Juli haben wir dann mit der Lebensmittel-Ampel+ die neue Stufe gezündet. Diese ist die Weiterentwicklung der “normalen” Ampel und gibt Euch die Möglichkeit, Nährwerte eines Produktes mit den Durchschnitts-Nährwerten der gleichen Produktkategorie zu vergleichen. So lassen sich Fragen wie: “Wie schneidet diese Schokolade im Vergleich zu anderen Schokoladen ab?” oder “Ist dieser Joghurt vergleichsweise zuckerhaltig oder fettarm?” auf einen Touch beantworten.

Apropos TV-Superstar, im gleichen Monat startete Apple seinen TV-Spot mit barcoo in einer der Hauptrollen und sorgte sechs Wochen lang regelmäßig für eine prächtige Serverauslastung pünktlich zur Prime Time. Natürlich sind wir recht stolz darauf, dass wir als Produktguide und Barcode Scanner App für den TV-Spot gewählt wurden.

Was war noch in 2011? Ach ja, im Oktober gab eine witzige Auswertung der beliebtesten Produkte bei barcoo und einen Vergleich zwischen dem Android- und dem iPhone-Lager. Ein Schelm, wer da bestimmte Vorurteile bestätigt sieht.

In Kooperation mit dem Portal „Laktonaut“ haben wir im November für über 8.000 Produkte die Informationen zur Laktoseintoleranz bzw. zum  Milchzuckergehalt auf Produktebene ergänzt. Ein eindeutiger Hinweis, ob ein Produkt laktosehaltig ist, zeigt an, ob das Produkt bedenkenlos konsumiert werden kann.

barcoo als Top App 2011 in iTunes Rewind2011 war für uns ein voller Erfolg!

Nicht nur, dass sich barcoo im aktuellen iTunes Rewind 2011 (Apple kürt am Ende eines jeden Jahres die Top Apps) in feinster Gesellschaft mit Facebook, Skype & Co. unter den Top 5 der besten Apps befindet, auch die Downloads der barcoo App sind über alle angebotenen Plattformen hinweg explodiert.

 

 

 

 

 

Eine erste inoffizielle Hochrechnung aus dem barcoo Hauptstadtstudio (Es fehlen ja noch drei Tage in diesem Monat.) zeigt an, dass bis zum Ende des Jahres mehr als fünf Millionen Nutzer die barcoo App heruntergeladen haben werden. Wahnsinn!!! Im Vergleich zum Dezember 2010 ist das ein Zuwachs von fast 200%.

Kumulierte Downloads der barcoo App

Kumulierte Downloads der barcoo App

Aus diesem Grund möchten wir uns bei Euch herzlichst für das vergangene Jahr bedanken und wünschen allen barcoonauten einen guten Rutsch ins neue Jahr. 2012 erwarten Euch viele nützliche Neuigkeiten bei barcoo, Ihr dürft gespannt sein.

Beste Grüße vom ganzen barcoo Team aus Berlin-Kreuzberg!

barcoo hilft bei Laktoseintoleranz

15. November 2011 von Ronny

Als „Laktoseintoleranz“ bezeichnen Experten die Unverträglichkeit von Milchzucker. Deutschlandweit reagieren etwa 15 – 25 Prozent der Einwohner allergisch auf Milch und Milchprodukte. Selbst die besten Mediziner konnten bis heute noch kein Heilmittel gegen diese Form der Lebensmittelintoleranz entwickeln. Fälschlicherweise wird Laktose oft nur in Milch und Milchprodukten wie Käse, Joghurt oder Sahne vermutet. Doch auch in Wurst, Kartoffelchips, Saucen, Fruchtsaftgetränken und anderen scheinbar unverdächtigen Lebensmitteln kann der Milchzucker enthalten sein. Der Einkauf erfordert daher für viele ein mühsames Lesen der Zutatenlisten.

Mit barcoo wird das Leben unserer betroffenen Nutzer nun ein ganzes Stück leichter: In Kooperation mit dem neu gestarteten Laktoseintoleranz-Portal „Laktonaut“ haben wir für über 8.000 Produkte die Information zum Milchzuckergehalt ergänzt – und täglich werden es mehr. Ein eindeutiger Hinweis gibt nun einen schnellen Überblick darüber, ob das Produkt bedenkenlos konsumiert werden kann.

barcoo Laktonaut

Wenn Ihr weitere Fragen zur Laktoseintoleranz oder anderen Lebensmittelunverträglichkeiten habt, haben wir immer ein offenes Ohr für Euch.

Zur Pressemitteilung

QR-Codes – wenn, dann richtig

8. November 2011 von Alexander

Die schon oft totgesagten QR-Codes erleben derzeit eine kleine Renaissance. Sie finden sich auf immer mehr Plakaten, Bushaltestellen und Anzeigen. Für einige sind sie ästhetische Monster, andere denken an Fehldrucke, doch immer mehr zücken ihr Smartphone zum “Scannen”. In den kleinen Quadraten sind entweder Webseiten oder kurze Nachrichten verschlüsselt – Apps wie barcoo können diese in Sekundenbruchteilen im Browser anzeigen. Man spart wertvolle Zeit, muss keine URLs oder Adressen abtippen und kann später wieder darauf zugreifen.

Bei barcoo sind wir auch mit der Veröffentlichung von QR-Codes tätig. Für die “Gelben Seiten” erstellen wir fertige Druckvorlagen und bieten eine Schnittstelle zur Auswertung von Scans und Webseiten-Aufrufen an.

Werbekampagne von Kabel1 mit barcoo-generiertem QR-Code (Ausschnitt)

Im Folgenden einige Erfahrungen, was beim Einsatz von QR-Codes zur Kundengewinnung bzw. -bindung beachtet werden sollte:

Erfolgsfaktoren:

  • Begeistern und Mehrwert bieten: Es reicht nicht nur einfach die Firmenwebseite auch als QR-Code zu drucken. Potentielle Kunden scannen das höchstens einmal. Verlinke zu Hintergrundinformationen oder einer speziellen Produktseite.

    Ein idealer Anwendungsfall sind QR-Codes an Haltestellen. Viele überbrücken die Wartezeit mit dem iPhone oder Android Telefon. Wenn sie Deinen QR-Code scannen, hast Du jetzt ihre gesamte Aufmerksamkeit.

  • Klare Handlungsanweisung: Fordere den Kunden auf, den QR-Code zu scannen und mache klar was er zu erwarten hat. Dabei sollte man im Hinterkopf behalten, dass die essentiellen Informationen des Plakats auch so zu sehen sein sollten – denn viele Kunden wissen nicht, was mit QR-Codes anzufangen ist. Füge wenn nötig, auch eine Mini-Gebrauchsanweisung bei und empfehle eine geeignete QR-Code App. barcoo hat in Deutschland einen Scan-Marktanteil von 85% und die Kunden damit eine Nutzungshürde weniger. Je nachdem, wie der Kundenkreis aufgebaut ist, mag es ratsam sein eine verkürzte URL dazu zu drucken.
  • Scans und Aufrufe tracken: Jede Kampagne braucht ihre Metriken. Der Erfolg von QR-Codes lässt sich besonders gut tracken. Verweise deshalb nicht direkt auf die Ziel-URL sondern auf eine Weiterleitungs-URL die die Zugriffe trackt. QR-Generatoren wie barcoo bringen diese Funktion gleich mit. Wenn gewünscht, kann jedes Plakat einzeln getrackt werden.
  • Gestaltung und Benutzbarkeit nicht vernachlässigen:QR-Codes müssen nicht unbedingt Schwarz-Weiß sein, solange der Kontrast groß genug ist, können es auch andere Farben sein. Auch können kleine Design-Elemente wie Logos eingefügt werden.Beim Druck sollte darauf geachtet werden, dass der QR-Code gut erreichbar ist. Der Kunde wird sich ungern bücken oder sein Handgelenk verrenken wollen um ein Plakat an der Bushaltestelle scannen zu können.

    Die Mindestgröße beim Drucken sollte beachtet werden. Bei kleineren QR-Codes gilt die Faustregel: Minimumgröße ist Abstand beim Scannen geteilt durch 10. Komplexere Barcodes haben noch höhere Anforderungen.

  • Einmal drucken – zweimal prüfen: Nutzt Du einen URL-Umleitungsdienst wie barcoo, kann man später zwar noch einmal die Ziel-URL ändern, trotzdem ist es besser, alle QR-Codes selbst mit dem Smartphone zu überprüfen bevor sie in den Druck gehen.

Beliebte Fehler:

  • Zu komplexe QR-Codes: Einige Firmen verwenden lange URLs mit zahlreichen Parametern für QR-Codes. Dies ist eine schlechte Idee, denn so wird der QR-Code detaillierter, braucht mehr Platz zum Drucken und ist allgemein schlechter und langsamer zu erkennen. Der QR-Dienst von barcoo verkürzt die URL von selber, man kann aber auch einen Dienst wie bit.ly verwenden.
  • Unoptimierte Webseite: Die Zielseite sollte auf allen gängigen Smartphones wie iPhone, Android und Samsung bada auch bei mittelmäßiger Verbindung schnell laden. Videos sollten in gängigen Formaten angeboten werden und nicht länger als eine Minute sein. Flash ist ein No-Go!
  • Falsche Encodierung verwenden: Sonderzeichen in URLs sind eigentlich tabu denn immer noch nicht überall kompatibel. Alle QR-Codes sollten mit dem international üblichen UTF-8 encodiert werden.
  • Adressen oder Termine direkt verschlüsseln: Dies wird nur von einem geringen Teil der QR-Leseapps unterstützt. Außerdem werden die QR-Codes zu komplex. Besser ist es eine mobile Landing-Page anzubieten die das Gerät erkennt und dann eventuell anbietet eine Adresse oder einen Termin zu importieren.

Sprecht uns einfach an, wenn Ihr Fragen zu QR-Codes habt. Nach eigener Recherche haben wir einen Marktanteil von 85% beim Barcode-Scannen in Deutschland. Die Chance ist somit sehr hoch, dass sowieso barcoo verwendet wird, um Eure QR-Codes zu scannen.

Android vs. iPhone: Beliebteste Produkte bei barcoo

5. October 2011 von Alexander

Seit Beginn gibt es barcoo für verschiedene Smartphones und Handyplattformen: aktuell für iPhone, Android, bada und iPad.

Trotzdem ist auch an uns die Rivalität von Android und iPhone Nutzern nicht spurlos vorbeigegangen. Wir haben deren Nutzerverhalten überprüft und viele Gemeinsamkeiten gefunden – Nutella ist sowohl bei Android und iPhone Nutzern Brotaufstrich Nummer 1. Viel interessanter sind jedoch die Unterschiede die wir gefunden haben:

Infografik: Android vs. iPhone - barcoonauten im Vergleich

Alle gezeigten Marken, Logos und Bildmarken sind Eigentum der jeweiligen Inhaber.

barcoo löst das Ticket für “Ruby on Rails 3″ ein

15. September 2011 von Gerrit

Neben Produktinformationen und Preisen, will auch die Technik der Anwendung immer auf dem aktuellsten Stand gehalten werden. In den letzten Wochen haben wir dem Kern von barcoo ein Upgrade auf Ruby On Rails 3 spendiert. Von dem Upgrade profitieren in erster Linie unsere Programmierer, doch auch für Dich bieten wir in Hinblick auf Datensicherheit und Performance einige nennenswerte Features.

Aktuelle Sicherheitsstandards für barcoonauten

In der Presse wird immer häufiger von Hacker-Gruppierungen wie etwa „Anonymous“ oder „LulzSec“ berichtet. Die haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Sicherheitsvorkehrungen bestehender Serversysteme zu überwinden und gestohlenen Kundendaten im Web zu veröffentlichen. Mit neuen Technologien (Server-seitig, sowie auch Client-seitig) decken wir bereits einen wichtigen Aspekt ab, um die Sicherheitsvorkehrungen auf dem aktuellsten Stand zu halten. Denn wie so oft sind es Lücken, die seit Jahren bekannt sind, und auf noch veralteten Serversystemen ausgenutzt werden.

Neuer Spielraum für mehr Performance

Der optimierte Ablauf zwischen den vielen internen Prozessen und ein modularer Aufbau, verringerte mit dem Upgrade auf Rails 3 bereits die Serverlast. Dies ermöglicht uns zeitgleich mehr Nutzeranfragen bearbeiten zu können – besonders dann wenn zur Rush Hour (insbesondere Samstags) die Anfragen steigen. Das mag die Reaktionsgeschwindigkeit der App im Normalbetrieb zwar noch nicht merklich verbessern, dafür steht uns aber weiterhin viel Spielraum für Optimierungen zur Verfügung – z. B. werden wir in Zukunft viele einzelne Datenpakete zu einem großen Paket bündeln – das spart wichtige Kilobytes ein und macht sich besonders im mobilen Endgerätebereich schnell bemerkbar.

Neue Basis für spannende Technologien

Unsere Entwickler haben immer die Möglichkeit spannende Technologien unabhängig von der aktuellen Planung unter die Lupe zu nehmen. Allein dafür ist uns schon eine moderne Arbeitsumgebung wichtig. So können wir uns regelmäßig gegenseitig intern neue Technologien vorstellen (z.B. in den letzten Wochen Git, Prediction API, NoSQL/MongoDB, Reverse Proxy Caching mit Squid oder CoffeeScript), um dann gemeinsam zu überlegen, ob und wie wir diese Technologie für neue Features innerhalb von barcoo nutzen können. Mit Rails 3 haben wir das Grundgerüst (also quasi dem Motor unter der barcoo-Haube) auf den aktuellsten Stand gebracht und freuen uns auf neue Herausforderungen und Lösungswege, mit der wir die Weiterentwicklung der App vorantreiben können.

Du bist Web-Entwickler und glaubst auch an schönen Code? Dann schau Dir unsere offenen Stellen an. Am Liebsten sitzen wir übrigens am 2 Minuten von den barcoo Headquarters entfernten Engelsbecken in Berlin Kreuzberg im Gras und überlegen uns neue technologische und inhaltliche Strategien. Melde Dich, wenn Du einfach einmal mitmachen willst.

Hilfe für Menschen mit Sehbehinderung

9. September 2011 von Benjamin

Es gibt unterschiedliche Einstufungen von Sehbehinderung. Viele dieser Menschen mit Sehbehinderung haben uns geschrieben und angerufen, dass sie barcoo jetzt schon nutzen, um Produkte im Laden oder daheim zu erkennen. Wie funktioniert das? Hier ein Bild (unseres darauf spezialisierten “Konkurrenten” Digit-Eyes) das auf der rechten Seite zeigt, wie manche Verbraucher Produkte sehen:

© Digit-Eyes

Woher will man bei dem Bild auf der rechten Seite wissen, welche Verpackung das Hundefutter enthält? Mit barcoo ist dies möglich. Für viele Menschen ist der Barcode-Scan noch durchführbar und das Smartphone kann die Ergebnisse von barcoo vorlesen. Natürlich auch den Titel. Und da wir in Europa keine umfassendere Produkt-Datenbank als unsere kennen, ist die Chance auch extrem hoch, einen Treffer zu bekommen.

Falls es noch unbekannt ist, hier die Anleitungen zum Anschalten der entsprechenden Funktionen für Apple iPhone.  Schreibt uns, wenn Ihr barcoo auch anders einsetzt, als wir es uns am Anfang vorstellen konnten. Solche Geschichten treiben uns zusätzlich an.

Wanted: CO2-Fußabdruck auf Produkt-Ebene

26. August 2011 von Benjamin

Vor einigen Monaten haben wir den CO2-Fußabdruck auf (ausgewählter) Kategorie-Ebene eingeführt. Der nächste Schritt ist genauso klar wie schwierig: Der CO2-Fußabdruck auf Produkt-Ebene. Die hierfür notwendigen Daten zu erheben kann so teuer sein, dass manch Hersteller sagt, es sei kein Mehrwert diese Daten für viel Geld zu erheben – sie stecken dafür lieber direkt das Geld in die Reduktion der CO2-Emissionen. Dadurch können sie dann zwar nicht messen, wie viel “Gutes” sie geleistet haben. Aber sie wissen zumindest, dass es eine positive Auswirkung hatte. Wir denken jedoch, dass mittelfristig die genaue Messung von CO2-Emissionen weniger aufwendig ist und die Basis für eine gesteuerte CO2-Reduktion legen wird.

Frosta hat 2009 als erster Lebensmittelhersteller in Deutschland am Product Carbon Footprint-Projekt teilgenommen. Mittlerweile hat das Unternehmen für sämtliche Produkte die Emission an CO2 und anderen Treibhausgasen ermittelt. Für jedes Tiefkühlprodukt wurde die gesamte Produktionskette zurückverfolgt: Rohstoffproduktion, Transporte, Lagerung, Verarbeitung, Distribution, Handel und Nutzungsphase (Einkaufsfahrt, Zubereitung, Abwaschen). Repräsentativ für die meisten Produkte lässt sich festhalten, dass die Rohstoffe mit rund 50% den höchsten Anteil an der CO2-Emission haben. Die Weiterverarbeitung und Logistik beim Produzenten machen gut 20% aus und der Verbraucher ist (durchschnittlich) mit ca. 30% beteiligt.

Beim Scan der betroffenen Frosta-Produkte erhaltet Ihr ab sofort die Angabe über den  jeweiligen  CO2-Verbrauch, vom Lieferanten bis zum Kunden, in Gramm. Und wir laden auch jeden weiteren Hersteller dazu ein, uns seine CO2-Informationen auf Produkt-Ebene für eine Integration bei barcoo zur Verfügung zu stellen.

Sterben und Wachsen mobiler Betriebssysteme: Aktuelle Zahlen zur Nutzung bei barcoo

16. August 2011 von Benjamin

Immer wieder werden wir gefragt, wie hoch der Anteil welcher mobilen Plattform bei uns ist? Die letzte Statistik ist schon fast ein Jahr alt – Zeit für ein Update. Nachfolgend die Entwicklung der Nutzung der mobilen Plattformen bei barcoo:

Auffällig ist die Samsung bada-Beule Mitte letzten Jahres. Dies liegt daran, dass wir vom Start weg bada unterstützt haben, sich die Geräte gut verkauft haben und Samsung Apps ziemlich leer war. Es haben sich somit alle auf die wenigen Apps gestürzt und bada konnte diesen hohen temporäre Marktanteil nicht auf Dauer halten. Bei insgesamt steigender Nutzung ist bada mit aktuell 5% Marktanteil sicher nicht für alle aber dennoch für einige App-Entwickler interessant.

Nokia Symbian ist ein Trauerspiel (lesenswerte Analyse von Tomi Ahonen). barcoo wird zum 31.8. die Unterstützung von Nokia Symbian einstellen. Es tut uns in der Seele weh, wir haben immer wieder in die Plattform investiert, aber jetzt reicht es. Aus und vorbei.

In der Grafik sind Windows Mobile und BlackBerry schon fast nicht mehr zu erkennen. Hier sahen wir uns gezwungen wegen der mangelnden Nutzung im Laufe der Zeit die Unterstützung einzustellen. Im Moment planen wir übrigens auch keine WP7-Version. Alle, die an den Details interessiert sind, finden die genauen historischen Daten bei Google Docs.

Die Entwicklung der aktuellen Marktanteile jeweils prozentual gegenüber dem Durchschnittswert 2010 ist:

Windows Mobile -93%
BlackBerry -92%
Nokia Symbian -91%
Samsung bada -53%
Apple iOs -2%
Google Android +109%

Keine Überraschung. Da dürfte recht klar sein, wohin die Reise geht. Oder doch nicht? Vermutlich wird Nokia bald übernommen (und zerschlagen). Und dann ist Einiges möglich: Vielleicht sehen wir doch noch MeeGo? Spannend.