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Tag des Deutschen Bieres – barcoo wertet aus!

23. April 2012

Am 23. April 1516 wurde das bayrische Reinheitsgebot erlassen. Seither steht dieser Tag in Deutschland ganz im Zeichen des Bieres. So auch bei barcoo: Wir haben für jedes Bundesland ermittelt, wie viel Bier anteilig zu den Gesamtscans mit barcoo gescant wird.

Bierscans nach Bundesland (anteilig von den Gesamtscans)

Das Bier ist untrennbar von der deutschen Kultur und das dazugehörige Reinheitsgebot ist eines der ältesten Lebensmittelverordnungen. Es war Herzog Wilhelm der IV, welcher damals in Ingolstadt verkündete, dass Bier nur noch aus vier Zutaten, nämlich Wasser, Hopfen, Gerste und Hefe, bestehen darf. Doch auch in heutigen Zeiten halten die deutschen Brauer weiterhin stolz an diesem Gesetz fest, welches das deutsche Bier zu einem reinen Naturprodukt macht. Weder Geschmacksverstärker, noch Konservierungsstoffe oder Farbstoffe sind heute in heimischen Bieren enthalten. Das gut 500 Jahre alte Reinheitsgebot stellt für die damalige Zeit eine Innovation dar. Dies sichert auf der einen Seite die natürliche Qualität des Bieres, verhindert aber andererseits weitergehende Innovationen am Produkt selbst. In Belgien beispielsweise wird Bierkunst auch ohne Reinheitsgebot erfolgreich praktiziert.

Wie man in der Grafik erkennen kann, führt das kleine Saarland mit Abstand. Dort wird anteilig sechs mal mehr Bier gescant als beispielsweise in Bayern. Entsprechend dieser Grafik liegt die These nahe, dass im Süden des Landes weniger Flaschen- und dafür mehr Fassbier getrunken wird (Fassbierscans werden in der Auswertung nicht erfasst).

Eine weitere interessante Bier-Statistik ergibt sich mit einem Blick ins Rheinland und die Erfassung der Bierscans dort: Nach unserer Auswertung, wird Kölsch gut 3 mal so viel wie Alt mit barcoo gescant. Beachtenswert ist auch, dass Kölsch in Düsseldorf 4 mal mehr als Alt in Köln gescant wird (Hintergrund zu Kölsch vs Alt).

Weitere Informationen zum Bier findest Du in unserem Miniguide.

barcoo erkennt käfig-ei-freie Lebensmittel

5. April 2012

In Kooperation mit kaefigfrei.de erhältst Du mit barcoo ab sofort einen Hinweis darauf, ob ein Hersteller auf Eier aus Käfighaltung verzichtet.

Screenshot von der barcoo-Anzeige, Verzicht auf Eier aus Käfighaltung

Es ist Ostern und ein bunt bemaltes Hühnerei gehört auf jeden Frühstückstisch. Zudem werden Eier indirekt durch Eiernudeln und Backwaren verzehrt. Alles zusammengenommen verbraucht jeder Deutsche 210 Eier pro Jahr. Grund genug sich die Frage zu stellen, wo diese Eier herkommen und unter welchen Bedingungen die Legehennen gehalten werden. Von den vier verschiedenen Haltungsformen, ist die Käfighaltung mit Beginn des Jahres EU-weit verboten. In dieser sind bis zu fünf Tiere auf engstem Raum eingepfercht, es besteht keinerlei Auslaufmöglichkeit und diese Haltungsform war jahrzehntelang Standard in der Eierproduktion.

In Deutschland wurde diese konventionelle Käfighaltung bereits im Januar 2010 abgeschafft. Die Bilanz hinsichtlich der restlichen Mitgliedsstaaten fällt dagegen ernüchternd aus: Trotz der langen Vorlaufzeit von zwölf Jahren haben es die Regierungen von insgesamt 15 Mitgliedsländern nicht geschafft, die EU-Richtlinie umzusetzen. Darunter auch die Hauptlieferanten für Deutschland: Spanien, Holland, Frankreich und Polen.

Um schlussendlich zu prüfen woher nun das Ei kommt, gibt es seit Mai 2011 die Möglichkeit in barcoo den aufgedruckten Code vom Ei einzugeben. Dieses Feature wurde in Kooperation mit KAT realisiert:

„KAT steht für tiergerechte Haltung und für das Verbot von Käfigen gleich welcher Art. Wichtig sind Rückverfolgbarkeit und eine klare Kennzeichnung von Eiprodukten und der daraus hergestellten Nahrungsmittel mit der jeweiligen Haltungsform. Sonst verzehrt der Verbraucher unbewusst Käfigeier, was er und wir nicht wollen,” sagt Caspar von der Crone, Geschäftsführer KAT e.V.

Genau hierbei tappte der Verbraucher bisher im Dunkeln, denn sobald ein Ei lebensmitteltechnisch verarbeitet wurde ist, bis auf wenige Aussnahmen, nicht erkennbar aus welcher Haltungsform das verarbeitete Ei stammt. Diese Lebensmittel müssen bisher nicht entsprechend gekennzeichnet werden – aus welcher Haltung das Ei stammt bleibt somit verborgen.

Die Kampagne kaefigfrei.de, initiiert von der Albert Schweizer Stiftung will das ändern. Sie setzt sich gegen die Käfighaltung ein und listet Hersteller auf, die bereits “käfigfrei” sind. Diese Informationen findet Ihr ab sofort bei vielen Scans direkt in barcoo – und wir werden dies natürlich laufend aktualisieren.

Zur Pressemitteilung

Yes, EiScan

1. April 2012

Update: Leider ist dies (bisher) nur ein Aprilscherz ;)

“Jetzt in jedem 7. Ei!”

Zukünftig musst Du Dich nicht mehr auf diese Wahrscheinlichkeit verlassen. Lange haben wir an einem Algorithmus getüftelt und sind nunmehr stolz barcoo EiScan für iOS, Android und bada präsentieren zu können und das pünktlich zu Ostern.

Screenshot von barcoo EiScan

Seit gut 40 Jahren ist die knallbunte Überraschung im Handel erhältlich und erfreut Jung und Alt mit einer Mischung aus Schokolade, Spannung und Spiel. Dennoch entpuppt sich die Überraschung zuweilen als Enttäuschung, wenn sich im Ei nicht die gewünschte Figur oder der gewünschte Bausatz befindet. Für eifrige Sammler ist es zudem ärgerlich, wenn sie Figuren doppelt und dreifach erhalten. Bisher bestand lediglich die Möglichkeit, sich durch behutsames Schütteln und Interpretation der Geräusche an eine mögliche Figur heranzutasten.
Genau diese inhaltsspezifische Klangeigenschaft haben wir uns zu Nutze gemacht und in unser neuestes Feature integriert. Für die Erkennung des Inhalts ist davor ein Barcode-Scan geschalten, um die Möglichkeiten von den zahlreichen Varianten einzugrenzen.

So funktioniert der barcoo EiScan:

  1. Rufe barcoo EiScan aus dem <Extras>-Tab auf
  2. Scanne den Barcode des Ü-Eis
  3. Halte das Ü-Ei vor das Mikrofon Deines Smartphones
  4. Schüttle das Ei leicht vor dem Mikrofon, solange bis alle fünf Balken gefüllt sind
  5. Warte einen Moment bis der Datenbankabgleich erfolgt ist und erwarte mit Spannung das Ergebnis!

Info: Wir sind bemüht die Datenbank stets zu erweitern, um die Vorhersage von barcoo EiScan zu verbessern.

Massenware Fleisch – barcoo informiert

16. March 2012

Mit jedem Einkauf entscheidest Du über die Qualität Deiner Mahlzeit. Auf dem Speiseplan recht weit oben steht nach wie vor Fleisch in allen Varianten. Der Konsum pro Einwohner und Jahr beträgt in Deutschland aktuell 90kg. Ein Grund mehr auf die Qualität zu achten. Doch wie so oft wird der Verbraucher durch niedrige Preise zum Kauf animiert. Dies ist -hinsichtlich einer derart anonymen Massenware wie Fleisch- mehr als problematisch.

Fleisch - anonyme Massenware

Fleisch - anonyme Massenware (Bildquelle: Verbraucherzentrale Hessen)

 

So beschreibt die Verbraucherzentrale Hessen:

“Informationen, unter welchen Bedingungen das Fleisch produziert wurde, sind in der Regel dürftig. Werbebotschaften mit Bildern wie Rinder auf der Weide, frei laufende Hühner, Felder und Wiesen oder Begriffe wie “artgerecht” oder “tiergemäß” versprechen oftmals eine bessere Qualität als tatsächlich vorhanden.”

Hinzu kommt, dass  das Thema “Fleisch” immer wieder medial thematisiert wird; oftmals aufgrund von Skandalen (barcoo informierte). Dies führt unweigerlich dazu, dass Verbraucher verunsichert werden; gerade hinsichtlich der “Undurchsichtigkeit des Fleischmarkts”.
Wo und unter welchen Bedingungen ist das Tier aufgewachsen? Wo wurde es geschlachtet und weiterverarbeitet? Dies sind nur die offensichtlichsten Fragen, auf die wir als Verbraucher bisher kaum Antwort finden, wenn wir vor dem Kühlregal stehen. Erschwert wird dies durch die hohe Anzahl der Akteure im Zuge der Produktionskette. Oftmals sind es kleinere Betriebe, welche die Tiere aufziehen und an die großen Schlachtbetriebe weitergeben.

Um etwas “Licht in die Dunkelheit” zu bringen, existieren diverse Siegel, die für eine bestimmte Qualität stehen. Mit Hilfe von barcoo bekommt Ihr nun Hintergrundinformationen und Besonderheiten zum Hersteller, sowie Details zum etwaigen Gütesiegel. Wir sind bemüht die Datenbank weiter auszubauen und freuen uns über Anregungen zum Thema.

Kaffee: geröstet, gemahlen und gestreckt!

7. February 2012

Kaffee wird größtenteils südlich des Äquators angebaut und in die ganze Welt exportiert. Deutschland ist einer der größten Importeure von Kaffeebohnen, aber nicht nur: Auch sogenannte Kaffeemix-Produkte werden verstärkt aus dem Ausland importiert.

Ein offensichtlicher Grund hierfür ist die einhergehende Steuerersparnis für Kaffee-Unternehmen, die sich aus dem deutschen Kaffeesteuergesetz ergibt. Aktuell werden 2,19 Euro Steuern pro Kilogramm erhoben, sobald Kaffee aus 100 Prozent Röstkaffee importiert wird.

Mit abnehmenden Röstkaffee-Anteil verringert sich jedoch auch der Steuersatz. Liegt der Kaffeeanteil beispielsweise nur bei 80 Prozent, handelt es sich um sogenannte kaffeehaltige Ware, die in diesem Fall nur mit 1,76 Euro versteuert wird.

Verschiedene Kaffeesorten, die gestreckt sind.

Verschiede Sorten von gestrecktem Kaffee (Bildquelle: Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz)

Aus diesem Grund strecken auch bekannte Röstereien wie Onko und Tchibo teilweise ihr Kaffeepulver mit anderen Zusatzstoffen und verkaufen diese in Verpackungen, die denen des “100-Prozent-Kaffees” zum Verwechseln ähnlich sehen. Zumeist werden die Kunden dabei nur durch die kleine Aufschrift „Kaffee mit Karamell“ hierauf aufmerksam gemacht. Den meisten Kunden wird dieser Unterschied beim Kauf kaum auffallen, zumal oft auch noch derselbe Preis verlangt wird.

Wie die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz recherchiert hat, enthalten die Kaffee-Packungen neben Kaffee und Karamell zudem noch rund 8 – 10 Prozent Maltodextrin. Dieser Stoff wird aus Mais gewonnen und ist eine Zuckerart mit geringer Süße. Diese beiden Streckmittel sind im Einkauf wesentlich günstiger als Rohkaffee, werden jedoch vom Großteil der Kunden deutlich herausgeschmeckt.

Die großen Röstereien verteidigen das Prozedere durch einen starken Anstieg der Rohstoffpreise und gestiegenen Produktionskosten. Dennoch schwelt der Verdacht der Verbrauchertäuschung.
Aus diesem Grund werdet Ihr in barcoo zukünftig auf betroffene Kaffeepulver-Produkte hingewiesen.

Luftige Verpackungen

6. May 2011

Ein Richtmaß für den Luftanteil in einer Verpackung liegt bei 30 Prozent. Allerdings hat die Verbraucherzentrale Hamburg herausgefunden, dass sich neben dem eigentlichen Produkt, in vielen Verpackungen vereinzelt bis zu 90 Prozent Luft befindet. Höhere Werte sind durchaus möglich, wenn dies produktbedingt oder technisch unumgänglich ist. Jedoch ist der Grund aus Sicht der Hersteller häufig und offensichtlich ein anderer: Was nach mehr aussieht, wird eben auch so wahrgenommen und gekauft. Nur fällt der Kunde in dem Fall auf eine Mogelpackung herein.

Röntgenblick der VZHH bei Reis

Neben dieser Kundentäuschung werden auch Umweltressourcen verschwendet, da durch die „Übergröße“ zu viel Verpackungsmüll entsteht und der Transport ineffizienter wird.

Weil man als Kunde keine Möglichkeit hat eine Verpackung zu röntgen, erhaltet Ihr ab sofort bei barcoo einen Hinweis angezeigt, wenn das entsprechende Produkt von der „luftigen“ Täuschung betroffen ist.