Vor wenigen Tagen haben wir in barcoo ein neues Feature eingebaut: Einkaufslisten. Jetzt könnt Ihr ein gescanntes Produkt schnell und einfach auf eine Liste hinzufügen und vergesst so nie wieder den Einkaufszettel. Natürlich ist es auch möglich per Texteingabe neue Einträge zur Einkaufsliste hinzuzufügen.
Android-Nutzer können die Einkaufsliste ganz einfach vom Startscreen und aus dem Kontextmenü auf jeder anderen Seite aufrufen. In der barcoo iPhone App ist die Liste im Extras-Tab zu finden.
Um ein Produkt der Einkaufsliste hinzuzufügen, könnt Ihr dieses entweder per Barcodescan direkt auf die Liste bringen oder Ihr verwendet dazu das Texteingabefeld.
Einkaufsliste in barcoo
Wann immer z.B. die Margarine leer ist, kann dies schnell und einfach auf der Einkaufsliste notiert werden. Das schöne daran ist, dass Ihr die Liste auch benutzen könnt, wenn grad mal keine Internetverbindung besteht, was ja in Supermärkten durchaus vorkommen kann. Einträge können einfach abgehakt werden und rutschen dann nach unten. Die erledigten Einkäufe werden dann den roten Minus-Button aus der Liste gelöscht.
Wir werden die Einkaufsliste in Zukunft um weitere Funktionen erweitern. Falls Ihr Ideen oder Wünsche habt, dann hinterlasst bitte hier im Blog ein Kommentar.
Es sind nur noch wenige Tage bis zum Jahreswechsel und wir wollen uns bei Euch für das schöne Jahr bedanken und nutzen die Zeit für ein Résumé.
barcoo auf Platz 1 der kostenlosen Apps
2011, was für ein Jahr!
Den Anfang machte der Dioxin-Skandal im Januar. barcoo konnte Euch anhand der Angaben der Verbraucherzentrale Hamburg und der Codes auf den Eiern sagen, ob diese von einem der Höfe kamen, die mit Dioxin belastetes Futter verwendet hatten. Diese Funktion machte barcoo zum sog. Eier-Scanner und katapultierte die App auf Platz 1 der Download-Charts des AppleApp Store.
Dieses großartige Feedback haben wir anschließend genutzt, um detailreiche Hintergrundinfos zum Thema Ei anzuzeigen. So könnt Ihr neben vielen anderen interessanten Angaben tatsächlich auf einer Karte erkennen, woher genau das Ei kommt und sogar die Fotos des Stalls und der Hühner sehen.
Im Februar ging es dann weiter mit der Integration von Fairtrade-Details (Fairtrade garantiert, dass ihre Produkte “die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Bauern und Beschäftigen durch Fairtrade-Preise und -Prämien verbessern. Außerdem sind illegale Kinderarbeit und Zwangsarbeit verboten.”) sowie einer Liste von Produkten, in denen auf künstliche Aromastoffe verzichtet wird. Außerdem haben wir die App ein wenig hübscher gemacht ;)
CO2-Informationen zu den Produkten haben wir im April hinzugefügt. In Kooperation mit ecogood zeigen wir bei bestimmten Produktkategorien den CO2-Fußabdruck, damit Ihr z.B. die CO2-Bilanz für Eure morgendliche Tasse Kaffee oder eine Flasche Bier sehen könnt.
dem wir neue interessante Funktionalitäten ausprobieren. Gleichzeitig dazu wurde auch die Objekterkennung von Produkten in den barcoo labs aktiviert, mit der es ausreichte, ein Foto von einer Getränkeflasche zu machen, damit das Produkt erkannt werden kann. Der ScanRank, der die meist gescannten Produkte bei barcoo anzeigt, feierte ebenfalls im Juni seine Taufe.
Unseren absoluten TV-Superstar, die Lebensmittel-Ampel, kennt Ihr ja schon. Im Juli haben wir dann mit der Lebensmittel-Ampel+ die neue Stufe gezündet. Diese ist die Weiterentwicklung der “normalen” Ampel und gibt Euch die Möglichkeit, Nährwerte eines Produktes mit den Durchschnitts-Nährwerten der gleichen Produktkategorie zu vergleichen. So lassen sich Fragen wie: “Wie schneidet diese Schokolade im Vergleich zu anderen Schokoladen ab?” oder “Ist dieser Joghurt vergleichsweise zuckerhaltig oder fettarm?” auf einen Touch beantworten.
Apropos TV-Superstar, im gleichen Monat startete Apple seinen TV-Spot mit barcoo in einer der Hauptrollen und sorgte sechs Wochen lang regelmäßig für eine prächtige Serverauslastung pünktlich zur Prime Time. Natürlich sind wir recht stolz darauf, dass wir als Produktguide und Barcode Scanner App für den TV-Spot gewählt wurden.
In Kooperation mit dem Portal „Laktonaut“ haben wir im November für über 8.000 Produkte die Informationen zur Laktoseintoleranz bzw. zum Milchzuckergehalt auf Produktebene ergänzt. Ein eindeutiger Hinweis, ob ein Produkt laktosehaltig ist, zeigt an, ob das Produkt bedenkenlos konsumiert werden kann.
2011 war für uns ein voller Erfolg!
Nicht nur, dass sich barcoo im aktuellen iTunes Rewind 2011 (Apple kürt am Ende eines jeden Jahres die Top Apps) in feinster Gesellschaft mit Facebook, Skype & Co. unter den Top 5 der besten Apps befindet, auch die Downloads der barcoo App sind über alle angebotenen Plattformen hinweg explodiert.
Eine erste inoffizielle Hochrechnung aus dem barcoo Hauptstadtstudio (Es fehlen ja noch drei Tage in diesem Monat.) zeigt an, dass bis zum Ende des Jahres mehr als fünf Millionen Nutzer die barcoo App heruntergeladen haben werden. Wahnsinn!!! Im Vergleich zum Dezember 2010 ist das ein Zuwachs von fast 200%.
Kumulierte Downloads der barcoo App
Aus diesem Grund möchten wir uns bei Euch herzlichst für das vergangene Jahr bedanken und wünschen allen barcoonauten einen guten Rutsch ins neue Jahr. 2012 erwarten Euch viele nützliche Neuigkeiten bei barcoo, Ihr dürft gespannt sein.
Beste Grüße vom ganzen barcoo Team aus Berlin-Kreuzberg!
Seit Beginn gibt es barcoo für verschiedene Smartphones und Handyplattformen: aktuell für iPhone, Android, bada und iPad.
Trotzdem ist auch an uns die Rivalität von Android und iPhone Nutzern nicht spurlos vorbeigegangen. Wir haben deren Nutzerverhalten überprüft und viele Gemeinsamkeiten gefunden – Nutella ist sowohl bei Android und iPhone Nutzern Brotaufstrich Nummer 1. Viel interessanter sind jedoch die Unterschiede die wir gefunden haben:
Alle gezeigten Marken, Logos und Bildmarken sind Eigentum der jeweiligen Inhaber.
Es gibt unterschiedliche Einstufungen von Sehbehinderung. Viele dieser Menschen mit Sehbehinderung haben uns geschrieben und angerufen, dass sie barcoo jetzt schon nutzen, um Produkte im Laden oder daheim zu erkennen. Wie funktioniert das? Hier ein Bild (unseres darauf spezialisierten “Konkurrenten” Digit-Eyes) das auf der rechten Seite zeigt, wie manche Verbraucher Produkte sehen:
Woher will man bei dem Bild auf der rechten Seite wissen, welche Verpackung das Hundefutter enthält? Mit barcoo ist dies möglich. Für viele Menschen ist der Barcode-Scan noch durchführbar und das Smartphone kann die Ergebnisse von barcoo vorlesen. Natürlich auch den Titel. Und da wir in Europa keine umfassendere Produkt-Datenbank als unsere kennen, ist die Chance auch extrem hoch, einen Treffer zu bekommen.
Falls es noch unbekannt ist, hier die Anleitungen zum Anschalten der entsprechenden Funktionen für Apple iPhone. Schreibt uns, wenn Ihr barcoo auch anders einsetzt, als wir es uns am Anfang vorstellen konnten. Solche Geschichten treiben uns zusätzlich an.
Vor einigen Monaten haben wir den CO2-Fußabdruck auf (ausgewählter) Kategorie-Ebene eingeführt. Der nächste Schritt ist genauso klar wie schwierig: Der CO2-Fußabdruck auf Produkt-Ebene. Die hierfür notwendigen Daten zu erheben kann so teuer sein, dass manch Hersteller sagt, es sei kein Mehrwert diese Daten für viel Geld zu erheben – sie stecken dafür lieber direkt das Geld in die Reduktion der CO2-Emissionen. Dadurch können sie dann zwar nicht messen, wie viel “Gutes” sie geleistet haben. Aber sie wissen zumindest, dass es eine positive Auswirkung hatte. Wir denken jedoch, dass mittelfristig die genaue Messung von CO2-Emissionen weniger aufwendig ist und die Basis für eine gesteuerte CO2-Reduktion legen wird.
Frosta hat 2009 als erster Lebensmittelhersteller in Deutschland am Product Carbon Footprint-Projekt teilgenommen. Mittlerweile hat das Unternehmen für sämtliche Produkte die Emission an CO2 und anderen Treibhausgasen ermittelt. Für jedes Tiefkühlprodukt wurde die gesamte Produktionskette zurückverfolgt: Rohstoffproduktion, Transporte, Lagerung, Verarbeitung, Distribution, Handel und Nutzungsphase (Einkaufsfahrt, Zubereitung, Abwaschen). Repräsentativ für die meisten Produkte lässt sich festhalten, dass die Rohstoffe mit rund 50% den höchsten Anteil an der CO2-Emission haben. Die Weiterverarbeitung und Logistik beim Produzenten machen gut 20% aus und der Verbraucher ist (durchschnittlich) mit ca. 30% beteiligt.
Beim Scan der betroffenen Frosta-Produkte erhaltet Ihr ab sofort die Angabe über den jeweiligen CO2-Verbrauch, vom Lieferanten bis zum Kunden, in Gramm. Und wir laden auch jeden weiteren Hersteller dazu ein, uns seine CO2-Informationen auf Produkt-Ebene für eine Integration bei barcoo zur Verfügung zu stellen.
Es liegen wieder einmal spektakuläre Monate hinter uns. Alleine im Juli haben sich 269.767 Verbraucher barcoo neu installiert! Nachfolgend die Entwicklung der Downloads in den letzten Monaten:
Es gibt sie als Waschmittelzusatz, in Schimmelentfernern, Allzweckreinigern, Fuß- und Schuhsprays, als Desinfektionsflüssigkeiten, Hand-Gel, Tücher oder “Hygienesprays”: Mittel, die die Welt nicht braucht. Seit neuestem gibt es sogar Desinfektionsspender mit Sensortechnik. “Erneut versuchen viele Herstellerdie gefährlichen und überflüssigen Desinfektionsmittel auf den Markt zu bringen.”
Quelle: Verbraucherzentrale Hamburg
In Zeiten von Schweinegrippe und EHEC werben viele Hersteller von Desinfektionsmitteln damit, dass diese Mittel “99,9 % der Bakterien, auch den EHEC-Erreger” beseitigen! Dass diese somit aber auch unser natürliches biologisches Gleichgewicht angreifen können, wird mit keiner Silbe erwähnt. Ebenso wenig dass diese Desinfektionsmittel die Umwelt belasten und Allergien und Ekzeme auslösen können. Stiftung Warentest, das Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz sowie das Robert-Koch-Institut sind sich einig: Diese Desinfektionsmittel sind in normalen Haushalten „grundsätzlich überflüssig“.
Normales Putzen mit milden Reinigern genügt für ausreichende Sauberkeit, dient Deiner Gesundheit und der Umwelt. Bei barcoo wird Dir daher ab sofort ein Hinweis angezeigt, wenn es sich um ein von der Verbraucherzentrale Hamburg als „überflüssig“ eingestuftes Produkt handelt.
barcoo lebt von seiner Community. Neben den drei klassischen Säulen der Produktinformationen: Hersteller, Händler und Verbraucherorganisationen wird die vierte Säule – das Wissen der Endverbraucher – immer wichtiger. Dies ist auch ein Stück unserer Mission: Die Verbraucher zu stärken und aus der „Informationsohnmacht“ zu führen. So liefern wir zu 75% unserer Scans entweder Benutzerbewertungen, Preismeldungen oder Produktbilder aus, sei es für die Stilleinlagen im Drogeriemarkt oder zum geplanten Kamera-Kauf.
Die gesammelte Weisheit der Massen ist nicht zu unterschätzen, dass musste auch der Naturwissenschafter Francis Galton erleben, als er mit einem Experiment 1907 eigentlich das Gegenteil beweisen wollte. Bei einer Viehmesse ließ er die Teilnehmer das Gewicht eines Ochsens schätzen und war erstaunt dass der Mittelwert der Schätzungen vom tatsächlichen Gewicht nur 0,8% abwich.
Quelle: David Sim
Wir denken, dass unsere Nutzerbewertungen ähnlich präzise sind und wollen deshalb Herstellern und Agenturen die Möglichkeit geben mit diesem Wissen ihre Produkte und Produktangebote verbessern zu können. Ab sofort hat jeder die Möglichkeit superschnell Fragen an die barcoonauten zu stellen. Dies lässt sich in drei unkomplizierten Schritten bewerkstelligen: Einfach die Anzahl der gewünschten Fälle (Antworten), die Fragen an sich und das Produkt oder die Produktkategorie wo diese gestellt werden sollen eingeben.
Die Nutzer können dann vor Ort, noch mit dem Produkt in der Hand, die kurzen Fragen beantworten. Zur Einführung kostet beispielsweise eine Befragung mit 4 Fragen und 50 Fällen nur 350 € (zzgl. gesetzlicher MwSt.) – solange der Vorrat reicht, denn die gefragten Kategorien sind schnell ausgebucht und die Anzahl der Befragungen begrenzt.
Bisphenol A (BPA) ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Diphenylmethan-Derivate und eines der Bisphenole. Das steht zumindest bei Wikipedia. Viele Behälter, Gefäße und Flaschen für Getränke und Lebensmittel werden aus BPA enthaltenden Kunststoffen hergestellt. BPA kann unter Umständen bei der Nutzung dieser Produkte freigesetzt werden und somit eventuell zu gesundheitlichen Gefährdungen wie zunehmende Unfruchtbarkeit oder in Zusammenhang mit Diabetes oder Herz-Kreislaufproblemen stehen. Andere Forscher teilen diese These wiederum nicht. Zum 1. Juni 2011 sollen die letzen Babyflaschen mit BPA aus dem Handel genommen werden. Allerdings kommt BPA weiterhin bei der Produktion von Getränkedosen, Plastikverpackungen und –geschirr zum Einsatz.
Deshalb wollen wir Euch in Zukunft die Gelegenheit geben, mehr über die mögliche Gefahr zu erfahren und werden Euch bei ausgewählten Produkten darauf aufmerksam machen ob sie frei von BPA sind oder eventuell BPA enthalten können.
Mit dem neu eingebauten ScanRank zeigt barcoo Euch jetzt wie oft das gerade gescannt Produkt im Vergleich mit anderen gescannt wird. So erfahrt Ihr auf welchem Platz im ScanRank von barcoo Euer Lieblingsbier steht oder welches Produkt der Top-Scan in der Kategorie Softdrinks ist.
Außerdem bringt barcoo damit jetzt neben Information auch Unterhaltung in die Runde: Nehmt ein Produkt Eurer Wahl, gebt alle einen Tipp ab wie oft dieses Produkt gescannt wird und scannt es dann selbst mit barcoo. Wer mit seinem Tipp am nächsten dran gelegen hat, hat gewonnen! Auch das barcoo-Team hat sich damit beim letzten Team-Ausflug schon die Wartezeit auf das Essen beim Mexikaner vertrieben. Die Frage war, welchen Platz Corona im barcoo-ScanRank in der Kategorie Bier einnimmt? Es wurde eine Vielzahl unterschiedlichster Tipps abgegeben – von Platz 10 bis über 100 war alles dabei – und die richtige Antwort war Platz 45! Der Gewinner bekam eine Flasche Corona extra.
Probiere auch einfach mal unser kleines Spiel mit Deinen Freunden und scanne Getränke, Süßigkeiten oder auch Bücher und findet heraus, wer Euer barcoo-Profi ist!