Es hat seinen Ursprung in unterirdischen, vor Verunreinigungen geschützten Wasservorkommen, wird an der Quelle abgefüllt und muss amtlich anerkannt werden.
Es stammt ebenfalls aus unterirdischen Vorkommen und muss den übrigen Anforderungen für Mineralwasser (mit Ausnahme der erlaubten Aufarbeitungsmethoden) nicht entsprechen. Es bedarf keiner amtlichen Anerkennung.
Es besteht hauptsächlich aus Trinkwasser und es gibt keine Anforderungen an den Mineralstoffgehalt oder die Behandlungsmethoden. Bei erhöhtem Kohlendioxid-Gehalt wird es auch als Sodawasser bezeichnet (Grenzwert in Deutschland: > 570 mg/l Natriumhydrogencarbonat und Kohlendioxid).
Wasser, das aufgrund des Nachweises einer heilenden, lindernden oder vorbeugenden Wirkung als Arzneimittel zugelassen wurde. Der Mineralstoff- und Spurenelementgehalt von Heilwassern liegt meistens in ähnlicher Größenordnung wie bei Natürlichen Mineralwassern.
Nicht eingepacktes Trinkwasser aus der öffentlichen Trinkwasserversorgung.
| Mineralwasser | Leitungswasser |
| Große Auswahl an Geschmacksrichtungen. Es werden alle Inhaltsstoffe deklariert, somit ist eine gezielte Auswahl möglich. Mineralwasser wird aus tiefen, alten und geschützten Quellen gefördert und ist damit frei von künstlichen Umwelteinflüssen. |
Leitungswasser gehört zu den am besten kontrollierten Lebensmitteln in Deutschland. Es kostet lediglich 0,25 Cent/Liter. Sehr gute Umweltbilanz: keine Verpackung, keine Transportwege. Je nach Region besitzt es genauso gute Mineralien wie Mineralwasser. |
Aufgrund der noch unreifen Nieren von Babys, kann Wasser mit einem normalen Natriumgehalt zu Muskelkrämpfen und Herzrhythmusstörungen führen. Als Trinkwasser, auch für die Zubereitung von Nahrung, sind lediglich entsprechend als „natriumarm“ gekennzeichnete Produkte und spezielle Baby-Wasser empfehlenswert.
Das Problem ist seit langem bekannt, doch noch immer fließt in Deutschland Trinkwasser aus den Hähnen, das bedenklich hoch mit Uran belastet ist. In Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Sachsen-Anhalt und Rheinland-Pfalz teilweise sogar mit mehr als 10 Mikrogramm Uran pro Liter - dieser Wert sollte laut behördlichem "Leitwert" nicht überschritten werden. In acht weiteren Bundesländern liegen die bei den Behörden erfragten Werte über 2 Mikrogramm und sind insbesondere für Säuglinge und Kleinkinder nicht sicher. Gefährlich ist das Schwermetall Uran nicht wegen seiner Radioaktivität, sondern wegen seiner chemischen Giftigkeit. Hohe Belastungen können zu einer Schädigung der Nieren führen.
Je nach Marke variiert der Preis für einen Liter Mineralwasser verhältnismäßig stark. Es gibt sogenannte Luxuswasser für 80 €, die speziellen Behandlungen vor dem Abfüllen unterzogen werden. Die positive Wirkung konnte bisher jedoch nicht nachgewiesen werden. Warum ein Liter 0,30 € und 2 € kosten kann, hängt von der Quelle und der Verpackung ab. Einige Quellen gelten als Heilquellen, jedoch sollte hier Aufmerksamkeit walten, da sich hinter einem Mineralwasser auch ein Leitungswasser verbergen kann. Anfang 2004 beispielsweise, wurde in Großbritannien bei der Wasser-Marke „Dasani“ festgestellt, dass sich pures Leitungswasser in den Flaschen befand.
- Trinken steigert die Konzentration! Täglich fließen rund 1.400 Liter Flüssigkeit durchs Gehirn und versorgen die Zellen mit Nährstoffen.
- 1,5 bis 2 Liter am Tag reichen aus! Denn auch über das Essen nehmen wir ca. 0,5 Liter Flüssigkeit auf.
- Trinken bevor der Durst kommt! Durst ist ein Warnsignal des Körpers. Es setzt bereits bei einem Flüssigkeitsverlust von einem Prozent des Körpergewichts ein.
- Warnsignale erkennen! Kopfschmerzen, Müdigkeit und Konzentrationsschwäche können Anzeichen für Flüssigkeitsmangel sein.
- Bei Bewegung mehr trinken! Beim Sport verliert der Körper bis zu einem Liter Flüssigkeit in der Stunde. Deshalb gilt: pro Stunde Sport etwa einen Liter zusätzlich trinken.
- Koffeinhaltige Getränke sind keine Flüssigkeitsräuber! Im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung zählen auch sie zur Flüssigkeitsbilanz.
heilpraxis.net (Update 01.12.2010)
Wikipedia (Update 01.12.2010)
