Beim Einfachbier liegt der Stammwürzegehalt bei 1,5 bis 6,9% und der Alkoholgehalt bei 0,5 bis 1,5%.
Beispiel: Süßbier
Bei den meisten auf dem Markt erhältlichen Schankbieren handelt es sich um Leichtbiere oder auch alkoholfreie Biere. Der Stammwürzegehalt liegt zwischen 7 bis 10,9% und der Alkoholgehalt bei 2,5%.
Beispiel (obergärig): Berliner Weiße
Zum Vollbier zählen in Deutschland die bekanntesten Biersorten. Insgesamt sind über 95% aller in Deutschland produzierten Biere ein Vollbier. Der Stammwürzegehalt liegt zwischen 11 bis 16% und der Alkoholgehalt bei 3-5%.
Beispiele (obergärig): Alt, Kölsch, Weizenbier
Beispiele (untergärig): Pils, Export, Lager, Märzen
Starkbier wird auch Bockbier genannt und ist ein Bier mit einer relativ hohen Stammwürze von über 16%. Starkbier gibt es hell und auch dunkel. Bei Starkbier ist die Maische dickflüssiger, weil nicht so viel Wasser dazugegeben wird. Der Alkoholanteil liegt bei 5 bis 10%.
Beispiel (obergärig): Weizenbock
Beispiel (untergärig): (Doppel-) Bock
Als stärkstes Bier der Welt wird das Sink the Bismarck bezeichnet, das aus Schottland kommt. Durch zusätzliche Zugaben von Hefe und Zucker erreicht es einen Alkoholgehalt von 41%.
Das Bier hat etwa 8.000 Inhaltsstoffe. Der Wein hat im Vergleich nur ca. 1.200.
Die höchste Brauereidichte der Welt gibt es in Oberfranken. Deshalb wird die Gegend auch Bierfranken genannt.
Sogenanntes alkoholfreies Bier enthält meist noch eine geringe Menge Restalkohol. Dieser liegt je nach Herstellungsverfahren zwischen 0,02% und 0,5%. Zum Vergleich enthalten die meisten Fruchtsäfte von Natur aus durch Gärprozesse vergleichbare Alkoholmengen. Erst seit 2006 gibt es Biere mit 0,0%.
Die Tschechen verbrauchen, mit durchschnittlich 160 Litern pro Jahr und Kopf, das meiste Bier in Europa. Auf dem zweiten Platz folgt Deutschland (115,8 Liter/Kopf/Jahr). Die Österreicher trinken 108,6 Liter.
Als alkoholhaltiges Getränk kann Bier eine starke psychische sowie in noch größerem Ausmaß eine körperliche Abhängigkeit hervorrufen - also süchtig machen - oder sogar zur Alkoholkrankheit führen.
Wikipedia (Update: 17.08.2010)
stock.xchng (Update: 07.09.2010)
