Besseres Essen kostet Dich nur 7 Euro mehr im Monat

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Photo von Marion
11.12.2014

Eine gesunde Ernährung mit Bio- und Fairtrade-Produkten könnten sich viele Menschen leisten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Öko-Instituts.

Gutes Essen ist kaum teurer

Klar, viele von uns würden gerne Bio- und Fairtrade-Lebensmittel kaufen. Wenn die Produkte nur nicht immer deutlich teurer wären, als die konventionellen. Das Freiburger Öko-Institut untersuchte jetzt, ob gutes Essen wirklich teurer ist als herkömmliches Essen. Das Ergebnis: Das Bio-Upgrade kostet Dich gerade einmal 7 Euro mehr pro Monat. Alles, was Du laut der Studie dafür tun musst, ist Dich nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) zu ernähren.

Das essen wir

Laut Statistischem Bundesamt sieht die Durchschnittsernährung der Menschen in Deutschland folgendermaßen aus:

  • 89 kg Fleisch pro Person/Jahr
  • 101 kg Milcherzeugnisse pro Person/Jahr
  • 92 kg Gemüse pro Person/Jahr
  • 66 kg Obst pro Person/Jahr

2.758 Euro geben wir dafür jährlich aus. Das sind etwa 230 Euro pro Monat.

Stell Deine Ernährung um

Die DGE hält hingegen eine andere Ernährung für empfehlenswert. Demnach sollten wir wesentlich weniger Fleisch (etwa 24 kg pro Person/Jahr) zu uns nehmen, dafür 30 % mehr Milchprodukte, mehr Obst, Gemüse und Vollkornprodukte. Wenn Du Deine Ernährung nach diesen Richtlinien umstellst, ernährst Du Dich nicht nur gesünder, sondern kannst auch rund 30 Euro pro Monat einsparen.

Bio nur 7 Euro teurer

Die gute Nachricht: Da die DGE-Ernährungsweise so viel günstiger ist, kannst Du Dir alle Lebensmittel, die Du dafür brauchst, in Bio- und Fairtrade-Qualität kaufen. Die Ernährung nach den Richtlinien der DGE mit biologisch angebauten und fair gehandelten Lebensmitteln kostet nämlich mit 237 Euro gerade einmal 7 Euro mehr pro Monat als die Durchschnittsernährung mit konventionellen Produkten.

Grafik Ernährungsweisen

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Wie viel gibst Du pro Monat für Lebensmittel aus? Mehr oder weniger als der Durchschnittsbürger? Diskutiere mit den barcoonauten in den Kommentaren.

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