Diese 5 "normalen" Verhaltensweisen gefährden Eure Beziehung!

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Foto: “anxious” von zoetnet, CC BY 2.0
 dsc2671 von Marcel
15.06.2016

Wenn Du eine gute Beziehung führen möchtest, solltest Du diese unbewussten Verhaltensweisen auf jeden Fall ablegen. Sie können nicht nur Deinen Partner verletzen, sondern sogar zum Ende der Beziehung führen!

1. Du führst eine “Bewertungsliste”

Manche Partner führen im Kopf eine Fehlerliste mit Sachen, die der andere verbockt hat und bewerten dann seine “Beziehungstauglichkeit”. Das ist an sich schon fragwürdig, richtig kritisch wird es aber erst, wenn das beide Partner machen. Denn dann landet Ihr irgendwann nur noch bei gegenseitigen Vorwürfen, wer wann etwas falsch gemacht hat. Für viele Beziehungen ist dies das Ende.

Wir sollten unsere Probleme lieber strikt getrennt voneinander diskutieren. Es hilft einfach nicht, über die mangelhafte Sauberkeit der Wohnung zu reden und nebenbei noch die vergessene Verabredung von vor drei Wochen zu thematisieren. Wenn wir unsere Probleme Stück für Stück bearbeiten, kommen wir auch mit unserer Beziehung weiter.

2. Du gibst unterschwellige Hinweise

Es gibt Menschen, die geben gerne unterschwellige Hinweise, wenn ihnen etwas nicht passt, zum Beispiel: “Danke Schatz, dass Du den Müll runtergebracht hast”. Der Müll hat sich natürlich keinen Millimeter bewegt. Solche und andere passiv-aggressive Spitzen vergiften nach und nach das Klima einer Beziehung!

Kleine Unstimmigkeiten sollten auch als solche behandelt und direkt angesprochen werden. Dabei muss es nicht mal zum Streit kommen. Stattdessen hilft es, zu klären, warum etwas nicht funktioniert hat und dann entsprechend zu reagieren.

paar_gestresst_streit Foto: “anxious” von zoetnet, CC BY 2.0

3. Du nimmst die Beziehung als Druckmittel

Es kann mitunter schwer sein, bestimmte Angewohnheiten des Partners zu akzeptieren. Dennoch sollten wir nie die Beziehung als Ganzes infrage stellen, getreu dem Motto: “Wenn Du nicht mal die Blumen gießen kannst, kann ich mit Dir nicht zusammenleben!” Diese Art Erpressung erzeugt eine Menge emotionale Spannung, die dauerhaft nicht gesund für Eure Beziehung ist.

An dieser Stelle sollten wir uns lieber nur über das wirkliche Problem aufregen. Das ist vollkommen okay, wir sind auch nur Menschen. Aber so ist die Chance viel größer, nur über das Problem zu reden und eine dauerhafte Lösung zu finden.

4. Du gibst Deinem Partner die Schuld für Deine Gefühle

Natürlich sollten wir in einer Beziehung Rücksicht und Trost erwarten können. Dennoch wäre es falsch, den Partner für unsere Gefühle in Haftung zu nehmen. Wenn wir nicht ausgehen wollen, weil wir einen stressigen Tag hatten und deswegen mies drauf sind, ist das Okay. Aber wir sollten deswegen keine kompromisslose Rücksicht von unserem Partner einfordern.

Stattdessen sollten wir auch auf die Gefühle und Bedürfnisse unseres Partners achten und unsere eigenen Emotionen mal hinten an stellen.

liebeskummer_frau_traurug_weinen Foto: Fotolia © photographee

5. Ihr erkauft Euch die Lösung für Eure Beziehungsprobleme

Streits sind in einer Beziehung unumgänglich. Doch auch für die größten Meinungsunterschiede sollte es in einer gesunden Beziehung eine Lösung geben. Gerade an der Lösung eines Streits und durch das Finden von Kompromissen wächst eine Beziehung und wird stärker. Das kann sie aber nicht, wenn wir der Lösung eines Streites durch das Buchen eines Urlaubs oder durch Shopping quasi “wegkaufen”. So übertünchen wir zwar eine kritische Situation, lösen sie aber nicht auf.

Wir sollten daher lieber versuchen, unseren Streit endgültig zu klären. Das kann unangenehm werden, aber viel schlimmer ist es, mit einem ungelösten Problem mehrere Tage oder Wochen zu leben, denn so steht die Beziehung auf wackeligen Beinen.

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Quellen

Quartz (12.2015)

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