6 Dinge, die ich heute über Ernährung weiß und mit denen ich 5 Kilo abgenommen habe!

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Es gibt viele Gründe, aus denen wir zunehmen. Bei mir hat sich über die Jahre der Beziehungsspeck bemerkbar gemacht. Neun Kilo hatte ich zwischenzeitlich zugelegt, doch mit einigen Ernährungsgrundregeln bin ich fünf davon mittlerweile wieder los!

1. Diäten bringen nichts

Ich habe zwar durch eine Diät mal ein paar Kilo abgenommen und mein Gewicht auch ein paar Monate halten können, aber dann waren sie doch wieder drauf und hatten sogar noch Verstärkung mitgebracht. Also habe ich mich dazu entschieden, einige Essensregeln, von denen ich überzeugt war, fest in mein Leben aufzunehmen. Nur durch diese konsequente Ernährungsumstellung habe ich die fünf Kilo vertrieben, Tendenz fallend.

2. Ein Cheat-Day ist extrem hilfreich

Zugegeben, ich halte mich nicht immer zu 100 % an meine Regeln, aber in 95 % der Fälle schon. Dabei hilft mir ein Cheat-Day ungemein. An einem Tag in der Woche gibt es Schokolade, Burger, Chips, Pizza und Cola, bis ich wirklich keine Lust mehr darauf habe. Damit sprenge ich zwar für einen Tag meinen Kalorienhaushalt, aber an den anderen Tag bleibe ich eben darunter.

junge_liegen_chips Quelle: Giphy

3. Alkohol als Ausnahme

Früher habe ich oft und gerne Alkohol getrunken. Unbewusst sogar fast jeden Tag in der Woche und wenn es nur ein Glas Wein oder ein Feierabendbier war. Doch in Alkohol verstecken sich viele Kalorien, in Mixgetränken natürlich noch mehr als im Bier oder in Wein. Jetzt gibt es Alkohol meistens nur in Verbindung mit dem Cheat-Day.

4. Abends keine Kohlenhydrate

Zugegeben, diese Regel habe ich aus einem Diätprogramm übernommen. Aber auch nur, weil ich damit sehr gute Erfahrungen gemacht habe. Ich fühle mich weniger aufgebläht und schlafe besser. Dafür gibt es eine ausreichende Portion Kohlenhydrate am Morgen, in Form von Müsli oder Vollkornbrot. Denn für mich gehört Frühstück einfach zum Tag dazu und ich habe nicht ein bisschen abgenommen, als ich mal eine Zeit lang darauf verzichtet habe.

Damit sind übrigens nur die großen “Kohlenhydrat-Lebensmittel” gemeint. Also Brot, Pasta, Reis, Kartoffeln etc. Lebensmittel, die von Natur aus einen gewissen Anteil an Kohlenhydraten enthalten, wie zum Beispiel Äpfel, kommen trotzdem auf den Tisch.

5. Fett muss kein Tabu sein

Um abends trotzdem satt zu werden, breche ich mit dem “Kein Fett am Abend”-Tabu. Auch wenn das oft verteufelt wird, bei mir scheint es zu funktionieren. Beispiele gefällig? Ich wickle einen Camembert in Schinken ein und brate ihn dann in der Pfanne, bis der Käse weich ist. Dazu gibt es dann noch einen kleinen Salat. Echt heftig und nicht vor dem Schlafengehen zu empfehlen, aber es macht richtig satt. Oder aber ein Broiler (neudeutsch auch: halbes Hähnchen) mit Salat, der ebenfalls gut sättigt und dabei fast nur Proteine enthält, ebenso wie gebratener Fisch.

camembert Bild: “Camembert” von Rebecca Siegel, CC BY 2.0

6. Frische Zutaten sind Pflicht

Ich war jahrelang ein Fan von Tiefkühlpizza, Dosenessen und Döner. Das war günstig und hat mich satt gemacht – aber eben auch dick. Jetzt bereite ich meine Mahlzeiten oft selber zu und nehme frische Zutaten und TK-Gemüse. Ja, das kostet mehr und ja, es macht etwas mehr Arbeit. Aber allein damit habe ich zu Beginn in einer Woche zwei Kilogramm verloren. Das Essen mit frischen Zutaten hält nämlich auch länger satt und verhindert Naschattacken.

Persönliche Erfahrungen statt Wissenschaft

Ich möchte zum Schluss noch mal darauf hinweisen, dass es sich hier lediglich um meine persönlichen Erfahrungen handelt und nicht um unumstößliche Tatsachen. Es gibt keinen Masterplan für eine Ernährungsumstellung und die Tipps müssen auch nicht bei jedem anschlagen oder jedem gefallen. Sie sollen nur zeigen, dass man allein durch eine bewusste Ernährung bereits viel für seinen Körper tun kann.

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