Pass auf, was Du schaust: Actionfilme machen dick

1410168265 snacken tv 800x450 high
140603 victoria googleplus 600x600 von Victoria
19.09.2014

Snacken vor dem Fernseher ist nicht unbedingt der beste Freund einer guten Figur. Die Wahl des Films bestimmt jedoch auch, wie viel Du isst, so die Erkenntnisse einer neuen Studie.

Filmfans aufgepasst

Okay, vor dem TV zu hocken und sich den Wanst vollzuschlagen, verhilft Dir nicht unbedingt zu Deiner Traumfigur. Doch wusstest Du, dass die Filmauswahl bestimmt, wie viel Du snackst oder eben nicht?

Doppelt so oft zugegriffen

Durch ein Experiment fanden US-Forscher heraus, dass wir bei Actionfilmen besonders häufig zu Süßzeug und Chips greifen. Sie zeigten 94 Studenten je 20 Minuten einer Talkshow und eines Actionsfilms und stellten ihnen verschiedene Snacks wie M&Ms, Kekse, Karotten und Weintrauben bereit.

Im Vergleich aßen die Zuschauer der Talkshow halb so wenig wie die Actionfilm-Gucker, nämlich ganze 240 Kalorien weniger.

Die Ablenkung macht‘s

Die Erklärung: Action-Formate haben schnell wechselnde Bilder und lenken uns mehr ab als andere Sendungen. So bemerken wir nicht, wie viel wir wirklich snacken – und essen mehr.

Portionieren

Du musst aber nicht komplett auf Snacks verzichten, portioniere zum Beispiel Chips schon vorher in eine kleine Schale und lasse nicht die komplette Tüte auf dem Tisch liegen. Probiere doch auch mal gesündere Snacks wie Obst oder Gemüse-Sticks mit Dip. Diese sind mindestens genauso lecker.

Was sagst Du?

Beeinflusst die Filmwahl wirklich, wie viel wir snacken?

Das interessiert Dich auch

Quellen

Scinexx (9.2014) Bild: “day 55” von Javier Rapoport, CC BY-SA 2.0

Beliebteste Artikel

Verwandte Artikel