Schlechte Stimmung? Das kannst Du in den "Tagen vor den Tagen" tun

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13.05.2015

In den "Tagen vor den Tagen" fühlen sich viele Frauen körperlich und psychisch erschöpft. Das prämenstruelle Syndrom, kurz PMS, lässt sich jedoch lindern.

Zwei Drittel aller Frauen sind betroffen

Der weibliche Zyklus bestimmt nicht nur über fruchtbare und unfruchtbare Tage, auch unsere Stimmung wird davon beeinflusst. In den “Tagen vor den Tagen” fühlen sich manche Frauen angeschlagen, sind empfindlich, müde oder haben sogar eine depressive Stimmung.

Weitere Symptome sind Bauchschmerzen, Blähungen, Rücken- und Kopfschmerzen, Heißhunger bzw. Appetitlosigkeit, Akne und Wassereinlagerungen. Laut dem Berufsverband der Frauenärzte e. V. sind zwei Drittel aller Frauen im gebärfähigen Alter betroffen. In der Schwangerschaft und der Menopause kommt es nicht zu dem PMS. In der Regel betrifft das PMS auch nicht die Frauen, die die Pille nehmen.

frau mit hasenmaske In den “Tagen vor den Tagen” wollen wir uns einfach nur verstecken. / Foto: “Off, off with your head. Dance, dance, dance ‘til you’re dead. 21/11/2009” von Amy Clarke, CC BY 2.0

Es beginnt in der zweiten Zyklushälfte

Ungefähr 10 bis 14 Tage vor der nächsten Menstruation beginnen die Symptome. Sie verschlimmern sich, um dann am ersten oder zweiten Tag der Regelblutung wieder abzuflauen. Betroffen sind vor allem Frauen über 30 Jahre.

frau mit katze auf dem bett Foto: “Luna hates art.” von Hillary Boles, CC BY 2.0

Das kannst Du tun

  • Es gibt Faktoren, die das PMS verstärken und welche Du in der Zeit meiden solltest: Zucker, Koffein, Alkohol sowie Nikotin.

  • Johanniskraut wird gegen depressive Verstimmungen eingesetzt. Lasse Dich dazu in der Apotheke beraten.

  • Außerdem kannst Du Mönchspfeffer gegen Reizbarkeit, Kopfschmerzen und Brustspannungen einsetzen. B-Vitamine, Magnesium (z. B. in grünem Blattgemüse), Vitamin D und ungesättigte Fettsäuren (z. B. in Nüssen) wirken sich ebenfalls positiv auf die Stimmung aus.

  • Treibe Sport, bewege Dich viel. Somit werden Wassereinlagerungen schneller abtransportiert, die erhöhte Durchblutung löst ebenfalls Bauchschmerzen. Besonders Ausdauersport wie Radfahren, Joggen, Schwimmen oder Walken bieten sich an. Versuche, drei Mal pro Woche eine halbe Stunde Sport zu machen.

  • Schlafe ausreichend und erlerne Entspannungstechniken wie die progressive Muskelentspannung.

Führe außerdem ein PMS-Tagebuch, in dem Du Deine Symptome notierst. Dies kannst Du zum Beispiel praktisch in einer Regel-App festhalten. Die Symptome kannst Du somit besser mit Deiner Frauenärztin besprechen.

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