Wie Dein Darm Deine Psyche beeinflusst

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04.02.2015

Jeder hat einen, kaum einer spricht darüber: der Darm. Dabei kann er der Schlüssel zu einem gesunden Körper und Geist sein.

Unser Darm hat Charme

Spätestens seit dem Bestseller “Darm mit Charme: Alles über ein unterschätztes Organ” von Doktorandin Giulia Enders, ist unsere Verdauung kein Tabuthema mehr. In Zeiten, in denen sich viele Gespräche um die richtige Ernährung drehen und fast jeder schon einmal von Low-Carb, veganem Essen oder Paleo-Restaurants gehört hat, trifft dieses Thema den Nerv der Zeit.

Probiotik gut für die Stimmung

Immer mehr Wissenschaftler beschäftigen sich mit dem Darm als Schlüssel zu unserem Wohlbefinden. Auch Emeran Mayer von der University of California geht davon aus, dass unsere Nahrung und ihre Verarbeitung unsere Stimmung beeinflussen. Er ließ in einer Untersuchung Frauen vier Wochen lang einen speziellen probiotischen Joghurt essen. Später reagierten sie weniger stark auf negative Reize als die Probanden, welche das probiotische Milchprodukt nicht gegessen hatten.

Gute Ernährung macht glücklich

Während unsere Mitte als Energiezentrum in der asiatischen Gesundheitslehre seit langem bekannt ist, steckt die Wissenschaft noch am Anfang und nachhaltige Belege für eine dauerhafte Stimmungsveränderung fehlen. Wissenschaftler Mayer setzt daher vorerst auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung; erste Hinweise zum Zusammenhang zwischen industriell verarbeiteten Lebensmitteln und Depressionen gibt es bereits.

Hunger macht schlechte Laune

Eigentlich haben wir es schon immer geahnt, denn wer kennt das unangenehme Gefühl starken Hungers nicht? Es gibt sogar einen Begriff, der Deine schlechte Laune beschreibt, wenn Du hungrig bist: Dann bist Du hangry. Umgekehrt kriegen wir oft nichts herunter, wenn es uns schlecht geht oder wir aufgeregt sind.

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