Woran Du Bio-Wein erkennst

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13.09.2013

Seit 2012 ist gesetzlich geregelt, welche Anforderungen Bio-Wein erfüllen muss. Aber was genau unterscheidet Bio-Wein von "normalem" Wein?

Bio-Wein, Öko-Wein, ökologischer Wein - seit 2012 gilt in Europa eine Verordnung, welche Anbau und Herstellung von Bio-Wein gesetzlich regelt. Für den Verbraucher ist aber oft nicht klar, was sich hinter den Begriffen verbirgt und was der Unterschied zwischen Bio und “normalem” Wein ist.

Was ist der Unterschied zwischen Bio- und Öko-Wein?

Es gibt keinen Unterschied. Die Begriffe Bio und Öko sind durch die EU-Bio-Verordnung geschützt. Egal, ob Bio-Wein, Öko-Wein, Wein aus biologischen Anbau oder ökologischer Wein – sie alle müssen die Anforderungen der EU erfüllen. Du erkennst sie am EU-Biosiegel.

Wie funktioniert biologischer Weinbau?

Das Ziel des biologischen Weinbaus ist es, im Weinberg ein ausgeglichenes Ökosystem zu erhalten. Darum werden, im Gegensatz zum konventionellen Weinbau, keine künstlichen Dünger, Unkraut- oder Insektenvernichtungsmittel eingesetzt.

Verwenden Bio-Winzer andere Rebsorten?

Nicht unbedingt. In vielen Bio-Betrieben werden die gleichen Trauben angebaut, wie im konventionellen Weinbau. Allerdings verwenden Bio-Winzer häufiger Trauben, die widerstandsfähiger gegen Pilzkrankheiten sind. Die beliebtesten Sorten dieser Art sind Regent, aus denen leckerer Rotwein entsteht, sowie die Weißweinrebsorten Solaris und Johanniter.

Wie unterscheidet sich die Herstellung?

Bio-Weine haben niedrigere Grenzwerte für den Schwefelgehalt als konventionelle Weine. Schwefel wird in der Weinherstellung eingesetzt, um den Wein vor Krankheiten zu schützen. Außerdem sind weniger Zusatzstoffe zugelassen und es wird komplett auf Gentechnik verzichtet.

Informationen zu Bio-Weinen

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Quellen

Deutsches Weininstitut (9.2013), Bild: stock.xchng © Linder6580

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