Wunderwaffe Zink - das solltest Du wissen

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Zink hilft bei der Wundheilung und stärkt das Immunsystem. Deshalb geben wir Dir hier Tipps, wie Du ganz einfach Deinen täglichen Bedarf an Zink über die richtigen Lebensmitteln decken kannst und so Deine Abwehrkräfte in Schwung bringst.

Zink – überall im Einsatz

Zink ist ein Spurenelement, das für die optimale Funktion aller Körpersysteme wichtig ist. Es wird vor allem im Immunsystem, bei der Zellerneuerung und im Hormonstoffwechsel benötigt, spielt aber auch beim Aufbau der Muskeln und der Aktivierung von Enzymen eine wichtige Rolle. Wenn Dir Zink fehlt, wirst Du das vor allem bei der Wundheilung und der Abwehr von Infekten merken. Du bist dann einfach anfälliger, weil Dein Immunsystem nicht optimal arbeiten kann. Auch Probleme mit den Muskeln können bei Zinkmangel auftreten.

Die Menge macht’s

Zink ist einer von vielen Mineralstoffen, der für den Körper und seine gesunde Funktion wichtig ist. Der Bedarf an Zink ist unterschiedlich, und hängt vor allem vom Alter und von den individuellen Lebensumständen ab. Erwachsene Frauen benötigen täglich ca. 7 mg Zink, bei Männern können es bis zu 10 mg sein. Der Zinkbedarf von Kindern liegt bei ca. 3 bis 9 mg. Es ist kein Problem, diesen Bedarf alleine über die richtigen Lebensmittel zu decken, wenn Du auf Deine Ernährung achtest und über den Zinkgehalt einzelner Lebensmittel Bescheid weißt.

Wie viel Zink ist in Lebensmitteln enthalten?

Da Zink vom Körper nur kurzzeitig gespeichert werden kann, musst Du auf eine regelmäßige Versorgung durch die Wahl der richtigen Lebensmittel achten. Außergewöhnlich viel Zink enthalten Austern und Garnelen. Für eine alltagstaugliche Deckung des Zinkbedarfs bieten sich jedoch auch Vollkornprodukte, Saaten und Nüsse, Hülsenfrüchte und Fleisch an. Den höchsten Gehalt an Zink haben dabei unter anderem Kürbiskerne, Salami, Leberwurst, Haferflocken und Linsen. Vegetarier können ihren Zinkbedarf auch über Käse (Butterkäse, Edamer und Emmentaler) und ergänzend über Obst und Gemüse (Himbeeren und Brokkoli) decken. Wichtig ist, dass Du darauf achtest, nicht zu viel Getreide zu essen, denn dies kann die Aufnahme von Zink im Körper behindern.

Zuviel ist auch nicht gut

Wie bei allen Stoffen, die man zu sich nimmt, kann es auch bei Zink zu einer Überdosierung kommen. Meistens passiert dies nur bei einer langfristigen und regelmäßigen Aufnahme zu hoher Zinkdosen. Die Folgen davon können Verdauungsprobleme wie Bauchschmerzen, Übelkeit und Durchfall sein, aber auch Schwindel oder Kopfschmerzen können auftreten.

Und jetzt kommst Du

Ist Dir der bewusste Umgang mit den Spurenelementen wichtig? Sag’s den barcoonauten in den Kommentaren.

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